Ein äußerst beliebter Salat in den Wintermonaten ist der Feldsalat. Er kommt in Europa wild vor und wurde bis Mitte des letzten Jahrhunderts im Herbst und Winter gesammelt und vermarktet. Erwerbsmäßiger Anbau setzte erst zu Anfang des 20. Jahrhunderts und zwar zunächst in Frankreich, später in der Schweiz und in Süddeutschland ein. Im Feldanbau ist die Ernte sehr witterungsabhängig, da er nur bei frostfreier Witterung geerntet werden kann. Zur Weihnachtszeit erlebt der Nüssli, Ackersalat, Lämmli, Töchterlisalat – landläufige Namen für Feldsalat- seinen absoluten Höchststand an Beliebtheit.

Der zu den Baldriangewächsen zählende Feldsalat bildet aus 5 bis 20 Blättchen frostresistente kleine Rosetten.
Geerntet und marktfertig geputzt wird er in der Regel in mühsamer Handarbeit. Die Sorten unterschieden sich nach ihrer Blattfarbe (tiefgrün bis hellgrün) und ihrer Blattform. Feldsalat hat ein pikantes, leicht nussartiges Aroma. Von allen Salatarten weist er den höchsten Vitamingehalt auf, insbesondere an Folsäure, Vitamin B6 , Vitamin C und Provitamin A. Erwähnenswert ist außerdem der hohe Kaliumgehalt und der Gehalt an Eisen und Zink. Feldsalat enthält weiterhin reichlich ß-Carotin und Lutein.

TIPP: Feldsalat lässt sich mit vielen Zutaten kombinieren z. B. Eier, Schinken, Käse, Krabben, Geflügelfleisch.

Quelle: CMA / Obst und Gemüse, Paul Paray Verlag