Der Bestimmung des optimalen Erntezeitpunktes kommt im Apfelanbau eine große Bedeutung zu. Der Erntetermin entscheidet maßgeblich über die Ausbildung der sortentypischen Aromastoffe, die Fruchtfleischfestigkeit und die Lagerfähigkeit eines Apfels .Bei Äpfeln unterscheidet der Obstbauer zwischen der Pflückreife und der Genussreife.

Pflückreife: wenn sich der Stiel beim Anheben der Frucht leicht von seiner Ansatzstelle löst.
Genussreife: wenn die geschmacklich optimalen, sortentypischen Eigenschaften erreicht sind.
Je nach Genussreife unterscheiden wir Früh-, Herbst und Winteräpfel.

Die Lagerung erfolgt bei Temperaturen von 0,5 bis 3 C hoher Luftfeuchte und niedrigem Sauerstoffgehalt.
So werden die Stoffwechselvorgänge im Apfel deutlich reduziert. Die natürliche Reife- und damit Alterungsprozesse werden dadurch verlangsamt. So kann der Verbraucher in einen knackigen und wohl schmeckenden Apfel beißen. Und das das ganze Jahr über. Äpfel reifen weiter und verlieren bald an Geschmack und Knackigkeit, wenn sie bei Raumtemperatur aufbewahrt werden.

Unser Tipp:
Kaufen Sie deshalb Äpfel öfters und in kleineren Mengen bei einem Obstbauern und bewahren Sie die Äpfel bei Kühlschranktemperaturen auf.
So können Sie sicher sein, immer hocharomatische und gesunde Früchte zu genießen.

Äpfel haben einen hohen gesundheitlichen Wert. Der Apfel ist Vitamin- und Mineralstofflieferant, schützt die Herzgefäße, mobilisiert das Immunsystem. Dicht unter der Schale sitzen über 300 gesunde Substanzen. Der Apfel ist ein besonderer Vitaminträger, denn er enthält Provitamine A, Vitamin B1, B2, B5 E Niacin, Folsäure und vor allem Vitamin C.