Weizen stammt wie der Infodienst Ernährung berichtet ursprünglich aus dem vorderasiatischen Raum und verbreitete sich von da aus in der ganzen Welt. Mittlerweile gibt es verschiedene Unterarten des Weizens, die einen mehr oder weniger großen Platz in der menschlichen Ernährung einnehmen.

Anbau
Die wichtigste Unterteilung bei Weizen ist die in Weichweizen und Hartweizen.
Weichweizen ist das bedeutendste Brotgetreide der Welt und wird fast überall angebaut.
Hartweizen dagegen wird überwiegend im Mittelmeerraum, Vorderasien, den USA und Kanada angebaut.
Durum benötigt warme, trockene Witterungsverhältnisse, Dinkel wird hauptsächlich in der Schweiz, Belgien, Österreich und dem süddeutschen Raum angebaut.

Verwendung
Weichweizen wird zu einem großen Teil für die Brotherstellung verwendet, als Mehl und Grieß findet er zudem Verwendung beim Backen von Kuchen etc. Des weiteren wird Weichweizen zu Graupen und Grütze verarbeitet, verschiedenen Frühstückscerealien (Flocken, Flakes, Pops) und Weizenkeimöl.
Hartweizen ist die Grundlage für die Herstellung von Teigwaren. Daneben werden aus Hartweizengrieß Puddings, Süßspeisen, Bulgur oder Couscous erzeugt.
Dinkel eignet sich aufgrund seines nussigen Geschmacks für die Zubereitung von sowohl süßen als auch herzhaften Gerichten. Aufgrund seines hohen Klebergehaltes kann er auch zur Brotherstellung genutzt werden.

Nährstoffe
Weizen enthält eine ganze Vielzahl von Nährstoffen darunter B-Vitamine, Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer und Mangan. Auch Ballaststoffe sind in großen Mengen enthalten.

Quelle: Infodienst Ernährung, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info