Zur Winterszeit müssen wir auf die konservierten Kräuter zurückgreifen, möchten wir nicht auf ihre würzende Mithilfe bei der Speisezubereitung verzichten. Im Winter können nur im Hausgarten einzelne Blätter mehrjähriger Arten gezupft werden. Hierbei gilt es aber zu beachten, dass die Frosthärte der überwinternden Stauden nicht gefährdet wird. Zu diesen Kräuterarten gehören die beiden näher beschriebenen Kräuter, Salbei und Rosmarin:
Salbei
Herkunft und Geschmack: Mittelmeerraum, seit dem Altertum bekannt; Salbei riecht aromatisch und schmeckt würzig, leicht bitter.
Verwendung: zu Fleisch- und Fischgerichten, bekannt für Saltim bocca; auch für Gemüse, Salate und Suppen
Indikation: gegen Leber- und Nierenleiden, gegen Mundentzündungen, Nachtschweiß, gegen Erkrankungen der Atemwege, appetitanregend, verdauungsfördernd
Rosmarin
Herkunft und Geschmack: Mittelmeerraum, duftend, herb
Verwendung: Zu Fleisch-, Grill-, Kartoffel- und Gemüsegerichten; auch für Kräuterwein, -geist und –tees. Typisch für die Mischung der Kräuter de Provence
Indikation: Tee wirkt nervenstärkend, anregend für Herz und Kreislauf, gallentreibend, appetitanregend, gegen chronische Hautausschläge, bei Leiden der Bewegungsorgane.
Quelle: AID- Heil- und Gewürzpflanzen aus dem eigenen Garten; Schrift 1192; 1988.