Kräuterkunde und die menschliche Kulturgeschichte sind seit jeher untrennbar verbunden und entwickeln sich gegenseitig. In vielen Kulturen sind Geschichten über Kräuterhexen, Zauberer und Gewürzhändler verbreitet, die Pflanzenheilkunde war lange mystisch verklärt. Im Zeitalter wissenschaftlicher Erkenntnisse bestätigen jedoch viele Untersuchungen „alte Erfahrungswerte“. Die Verwendung von Kräutern findet wieder zunehmende Beachtung. Das Verfeinern mit Kräutern spart Salz und Zusatzstoffe, ist gesund und fördert das Wohlbefinden.

Borretsch

Herkunft und Geschmack:
Orient, pelziges Blatt; rau

Verwendung:
typisches Gurkengewürz, für Salate, Fisch, Eierspeisen, Kartoffeln und Quark. Typisch für die Frankfurter Grüne Soße. Sehr dekorative Blüte

Indikation:
Blutreinigend, schweißtreibend, nervenberuhigend, herzstärkend; bei Rippenfellentzündungen; Linderung bei Rheuma.

Sauerampfer

Herkunft und Geschmack:
Europa, säuerlich, frisch

Verwendung:
für Salate, Soßen und Suppe, geeignet zu Fisch

Indikation:
blutreinigend, entschlackend, blutbildend; Vorsicht bei Herz- Nieren und Rheumaleiden!

Quelle: AID- Heil- und Gewürzpflanzen aus dem eigenen Garten; Schrift 1192; 1988.