Essig ist nach Salz das am häufigsten verwendete Würzmittel in der Küche.

1846 fand der Chemiker Louis Pasteur heraus, warum aus Wein Essig wird. Die Essigherstellung ist jedoch sehr viel länger bekannt. Schon Ägypter, Griechen und Römer stellten Essig her und verwendeten ihn zum Kochen, Konservieren und zum Heilen von Krankheiten.

Essig entsteht durch Gärung aus alkoholhaltigen Flüssigkeiten. Alle stärke- und zuckerhaltigen Früchte, aus denen Alkohol gewonnen werden kann, sind deswegen für die Essigherstellung geeignet.

Was ist Essig?

Essig ist in Wasser gelöste, verdünnte Essigsäure, die durch Essiggärung weingeisthaltiger Flüssigkeiten (Wein, vergorener Apfelsaft) hergestellt wird. Auf diese Art und Weise produzierter Essig wird als Gärungsessig bezeichnet. Essig, der durch die Verdünnung konzentrierter Essigsäure gewonnen wird, heißt Essigessenz. Abhängig von den verwendeten Rohstoffen gibt es verschiedene Essigsorten wie Apfelessig, Sherryessig, Rot- oder Weißweinessig, sie sind unterschiedlich im Geschmack sind und können für unterschiedliche Zwecke verwendet werden. Der Gehalt an Essigsäure beträgt zwischen 5 und 15,5 g pro 100 ml Essig.

Quelle: Infodienst Ernährung, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info