Mit regionalem Obst und Gemüse stehen Sie im direkten Kontakt mit dem Erzeuger. Ob auf dem Wochenmarkt oder im Bauernladen - der Obst- und Gemüsebauer beantwortet gerne Ihre Fragen zu seinen Produkten. Das schafft Vertrauen zu Obst und Gemüse aus der Region.

Mit aktuellen Informationen wollen wir Ihnen unser Obst und Gemüse aus der Region näher bringen.

Winter 2011

Mit regionalem Wintergemüse fit durch den Winter.
die Zeit der Grillpartys und Events im Freien sind vorbei. Der Winter steht vor der Tür. Viele von uns nehmen sich jetzt wieder mehr Zeit fürs Kochen und Backen.
Auch in den kommenden Monaten bietet unsere Region reichlich Auswahl an frischem, vitamin- und mineralstoffhaltigem Gemüse, Salaten und Äpfel.
Das bekannteste Anti-Erkältungs-Vitamin ist Vitamin C.
Rosenkohl, Grünkohl sogar frisches Sauerkraut gehören zurzeit zu unseren regionalen und saisonalen Vitamin- und Mineralstoffspendern.
Feldsalat ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und stärkt somit gerade in den nassen, erkältungsstarken Wintermonaten die Abwehrkräfte.
Je nach Sorte können unsere heimischen Äpfel dem Vergleich mit den berühmten Zitrusfrüchten standhalten.
Leider steht Feldsalat nur bei frostfreiem Wetter zu Verfügung.
Dagegen ist Chicoree bei jeder Witterung verfügbar und ein vielseitig verwendbarer Vitamin- und Mineralstoffspender.

Kohlgemüse

Vitamin-C-Bombe:
Alle Kohlarten enthalten vergleichsweise viel Vitamin C (Ascorbinsäure). Normalerweise ist das Vitamin sehr empfindlich gegen Hitze, sein Gehalt in Obst und Gemüse verringert sich beim Kochen beträchtlich. Nicht so bei Kohl; Hier ist Vitamin C in Form von Ascorbi-gen A und B gebunden. Da sich die beiden Substanzen beim Erhitzen aufspalten und Ascorbinsäure freisetzen, kann Kohlgemüse nach dem Kochen mehr Vitamin C enthalten als in rohem Zustand. Durch zu langes Erhitzen setzt sich die Ascorbinsäure jedoch ins Kochwasser ab, deshalb möglichst kurz garen.
Der absolute Spitzenreiter beim Vitamin C-Gehalt der Kohlarten ist Grünkohl (bis zu 150 mg/100 g), gefolgt von Broccoli (115), Rosenkohl (90), Blumenkohl (70), Rotkohl/ Wirsing (50) und Weißkohl (45). Im Vergleich dazu enthält die Zitrone 53 mg Vitamin C/100 g, die Hagebutte dagegen beachtliche 1250 mg/100 g. Die höchsten natürlichen Vitamin-C-Konzentrationen hat man in der Buschpflaume gefunden: bis zu 3150 mg/100 g.

Quelle: Deutsches Obst und Gemüse, Hamburg

Wein zu Fondue & Raclette

Geselliger Genuss - Wein zu Fondue & Raclette

Lange Winterabende sind hervorragende Anlässe für Fondues und Raclette in geselliger Runde. Gesteigert wird der Genuss, wenn die passenden Weine die kulinarische Vielfalt ergänzen. Die vielfältigen Beigaben fügen dem Ganzen noch zahlreiche Nuancen hinzu, die ebenfalls bei der Weinauswahl berücksichtigt werden sollten.
Käsefondue wird meist aus geschmolzenem Greyerzer, Weißwein und Gewürzen zubereitet. Für dieses gehaltvolle Gericht ist ein kräftiger Grauburgunder oder Weißburgunder beispielsweise aus Baden die richtige Wahl. Die traditionelle Beigabe, säuerlich eingelegte Mixedpickles, kleine Gürkchen und manchmal auch Bündner Fleisch, fördert die Bekömmlichkeit des Fondues, ist aber auch bei der Weinauswahl zu berücksichtigen.

Fleischfondue wird oft mit Rind-, Schweinefleisch oder Geflügel zusammen als bunte Auswahl angeboten. Gegart werden die Stücke in heißem Öl und anschließend mit vielseitigen Dips gewürzt. In diesem bunten Aromenspektrum empfiehlt sich als Alleskönner ein fruchtig-frischer Grauburgunder. Auch ein badischer Spätburgunder Weißherbst macht beim Fleischfondue alle Spielarten mit.
Vorsicht ist bei scharfen Dips geboten. Schärfe verstärkt die Wahrnehmung von Alkohol und sollte daher eher von leichten Weinen wie Weißburgunder Kabinett begleitet werden. An Rotweinen sind Spätburgunder der pikanten Begegnung gewachsen.

Bei der chinesischen Fondue-Variante wird statt heißem Öl eine milde Brühe verwendet. In ihr gart das Fleisch, ohne Röstaromen zu entwickeln und bleibt so milder im Geschmack. Darauf sind in der Regel auch die Dips abgestimmt. Der passende Wein sollte dem breiten Aromenspektrum gewachsen sein, was einem Nobling oder Weißherbst besonders gut gelingt.

Fischfondue ist die delikate Variante geselligen Genießens. Verwendet werden festfleischige Fischsorten, aber auch Garnelen, Krabben und andere Meeresfrüchte, die in einem Fischfond kurz gegart werden. Die Weinempfehlung konzentriert sich in diesem Fall auf Weißweine, deren Aromen sich leicht in diese zart aromatische Vielfalt von Fisch und Dips einflechten lassen. Klassiker, wie Riesling sind vor allem zu Fisch wie Zander, Forelle aber Goldbarsch willkommen. Delikater Seeteufel und frische Garnelen werden gerne von Weißburgunder begleitet..

Ursprünglich bezieht sich der Name Raclette auf einen Käse aus dem schweizerischen Wallis, der mit seinen nussigen Aromen besonders zu Pellkartoffeln geschätzt wird. Heute steht Raclette für ein geselliges Vergnügen, bei dem die Gäste neben Kartoffeln frisches Gemüse, Salami und Schinken oder auch frisches Obst mit würzigem Käse überbacken.
Bei dieser Vielfalt beweist sich badischer Grauburgunder als wahrer Alleskönner. Dominieren roher Schinken oder Salami das Pfännchen sind fruchtige Dornfelder oder geschmeidige Spätburgunder gute Weinbegleiter. Sie unterstreichen den herzhaften Charakter des Käses.
Quelle: Deutsches Weininstitut

Der Apfel

Ein alt bewährtes Hausmittel
Schon in einem alten englischen Sprichwort heißt es: „An apple a day keeps the doctor away“ (Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern). Ein Apfel besteht aus über 50 verschiedenen Inhaltsstoffen und ist damit eine kleine Hausapotheke. Er hat seit Jahrhunderten einen festen Platz in der Volksheilkunde, weil er die Verdauung reguliert, die körpereigenen Abwehrkräfte steigert, den Cholesterinspiegel und den Blutdruck senkt und allgemein das körperliche Wohlbefinden stärkt.

Tipp: Wechseln Sie öfter mal die Apfelsorte. Je nach Sorte ist der Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen unterschiedlich hoch. Lagerbedingungen

Äpfel sind das einzige Obst, das in unserer Region das ganze Jahr über frisch zur Verfügung steht. Im CA-Lager (CA = controlled atmosphere = kontrollierte Atmosphäre) wird der Stoffwechsel der Früchte erheblich verlangsamt und dadurch der Abbau- und Alterungsprozess verzögert. Zusätzlich darf seit 2005 in Deutschland ein neuer Stoff eingesetzt werden: MCP (1-Methylcyclopropen) ist als Smart Fresh auf dem Markt und wirkt als Wachstumsregulator. So bleiben Äpfel lange frisch und entsprechen auch nach etwa acht bis zehn Monaten den EU-Qualitätsnormen. Gut geeignet für die Lagerung sind die robusten Sorten Jonathan, Golden Delicious, Jonagold, Elstar oder Gloster.
Ideal für die Vorratshaltung zu Hause ist ein kühler, feuchter, luftiger Keller (0 bis + 4° C ), wo die Früchte auf Holzborden oder Brettern gelagert werden. Sie sollten sich nach Möglichkeit nicht berühren.
Da diese optimalen Voraussetzungen oft nicht gegeben sind, können Sorten wie Jonathan, Delicious, Jonagold, Elstar oder Gloster im verschweißten Folienbeuteln aufbewahrt werden. Die Beutel – ca. 5 kg schwer – sind luftdicht zu verschließen und in Regalen zu lagern. Nach einigen Tagen beschlägt der Beutel von innen: Dies ist der richtige Zeitpunkt, um ihn durch feine Nadelstiche zu „entlüften“.
Auch das Gemüsefach des Kühlschranks kann als Lagerort genutzt werden. Allerdings sollten dann keine ethylenempfindlichen Gemüsearten wie Brokkoli und Blumenkohl daneben liegen.

Verwendung
Äpfel sind vielseitig verwendbar: roh, gekocht als Kompott oder Mus, entsaftet als Getränk oder zu Gelee verarbeitet, getrocknet als gesunde Knabberei, als Kuchen oder Nachspeise: Äpfel schmecken immer!

Tipp: Essen Sie die Schale mit, denn die meisten Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe befinden sich in und unter der Schale. Waschen Sie die Äpfel davor gründlich.

Quelle: Infodienst Ernährung, LEL Schwäbisch Gmünd, www.ernaehrung-bw.info Warenkunde > Obst > Köstliches aus Äpfeln

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